Hallo liebe Reiter und Pferdefreunde

Auf dieser Seite möchten wir Euch über aktuelle Ereignisse informieren.


Nächster Termin:

Infos unter www.hugoshof.eu



Equine Infektiöse Anämie (EIA)

Im Oberfränkischen Raum sind Fälle von EIA bekannt geworden, einige Pferde wurden deshalb bereits eingeschläfert.
Betroffen sind "Einhufer", also Pferde, Ponys, Maultiere und Esel können erkranken.
Es gibt weder eine wirksame Therapie noch einen Impfstoff. Infizierte Tiere können lebenslang andere anstecken, obwohl sie selbst keine Symptome zeigen.

Symptome:
Pferde, die akut an einer Infektiösen Anämie erkranken, haben fast immer über mehrere Tage hohes Fieber (40 bis 42 C°). Die kranken Tiere wirken oft apathisch und zeigen einen schwankenden Gang.
Häufig bilden sich blutige Punkte an den Lidbindehäuten oder - sehr charakteristisch - auf der Unterseite der Zunge. Blutiger Durchfall und Schwellungen an den Gliedmaßen (Ödeme) sind weitere Symptome.

Wenn die Krankheit in das chronische Stadium übergeht, macht sich die infektiös bedingte Anämie, also Blutarmut bemerkbar. Die Zahl der roten Blutkörperchen nimmt immer weiter ab. Sauerstoff kann nicht hinreichend transportiert werden. Die Folge: Die erkrankten Pferde ermüden schnell und geraten in Atemnot.

Ursachen:
Die Infektöse Anämie wird durch ein Virus ausgelöst, das dem Aids-Virus sehr ähnlich ist. Der Erreger, ein Lentivirus aus der Familie der Retroviren, vermehrt sich in Blutzellen wie Monozyten und Makrophagen. Der Virus gilt als sehr ansteckend. Meistens wird der Virus durch Bremsen, Stechmücken und andere blutsaugende Insekten übertragen.
Die Inkubationszeit beträgt etwa zwei bis sechs Wochen. Die Krankheit wird in Deutschland mit dem sogenannten Coggins-Test nachgewiesen, mit dem Antikörper gegen das Virus der Infektiösen Anämie im Blut des Pferdes festgestellt werden können.
Diese Krankheit ist meldepflichtig!

Aktuelle Situation:
In Deutschland galt die Seuche als ausgerottet, bis 1998 ein Fall in Bayern bekannt wurde. Vermutlich wurde diese Krankheit durch ein importiertes Pferd eingeschleppt. Seitdem hat es immer wieder Fälle gegeben, die zum Glück rechtzeitig erkannt und eingedämmt wurden.

Im Internet finden sich zahlreiche weitere Informationen bezüglich der Krankheit und auch Pressemeldungen zu den aktuellen Fällen.

Wir hoffen sehr das die Krankheit nun eingedämmt ist und dieses schlimme Schicksal keine weiteren Pferde und Pferdebesitzer mehr trifft.

Allen bereits Betroffenen möchten wir Gedenken und wünschen Euch viel Kraft diese schlimme Zeit gut zu überstehen.
















Übrigens, wir hätten noch Pferde, die sich über Reitbeteiligungen freuen würden. (Sport, Freizeit, spazieren gehen, etc.)

Außerdem könnten wir noch Sponsoren gebrauchen, so einen Ritt zu veranstalten ist nicht "ohne".
Wir können im Gegenzug Werbung direkt beim Ritt / Fest und auch auf der Homepage beim jeweiligen Ritt bieten.

Desweiteren ist ein Reiterstammtisch in Planung, bei Interesse einfach mal melden.


Große Projekte für die Pferde:

Ich habe am Hugoshof noch große Projekte vor, die ich nur mit Hilfe von einer oder mehreren netten Personen, welche die gleichen Interessen wie ich, aber natürlich auch das nötige Kleingeld übrig haben um es zu verwirklichen.
Bin für alles offen.

Ernstgemeinte Interessenten und Sponsoren bitte melden.
Aktenkoffer kann gestellt werden :-)

Euer Hugo Gammisch